Gymnasialverein St. Canisius e.V.

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Bernhard Hürfeld


Bildungsangebot


Canisianum


Canisius
christlichen Gründungsintention.

Präambel

Präambel des Gymnasium Canisianum Lüdinghausen

 

Das Gymnasium Canisianum ist eine Privatschule, die auf der Grundlage der Landesverfassung von NRW ein christlich akzentuiertes Bildungs-und Erziehungsangebot macht.
Das Canisianum steht in einer pädagogischen Tradition, die im Jahr 1925 von Dr. Bernhard Hürfeld im Geiste des Jesuiten Petrus Canisius begründet wurde und aus der 1945 das Gymnasium hervorgegangen ist.
Auf der Basis der weiter entwickelten christlichen Gründungsintention gibt sich das Canisianum sein Schulprogramm.

Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler grundlegende Fähigkeiten zur Bewältigung der sachlichen und humanen Herausforderungen ihres Lebens erwerben.
Mit der Vermittlung eines qualifizierten fachlichen Wissens, mit sportlicher und ästhetischer Erziehung ist deshalb die Stärkung der Schülerpersönlichkeit durch Zuwendung und Ermutigung eng verbunden. Daraus sollen Verantwortungsbereitschaft, Kritikfähigkeit und Zivilcourage sowie eine weltoffene, zukunftsorientierte und lebensbejahende Grundeinstellung erwachsen können.

In allen Fragen der Erziehung legt die Schule großen Wert darauf, dass die Lehrer in ihrer Person das Schulprogramm glaubwürdig vertreten und zu einem engen Zusammenwirken mit den Eltern bereit sind. In einem Klima gegenseitigen Respekts zwischen Schüler, Lehrern und Eltern sollen Formen vertrauensvoller Zusammenarbeit und konstruktiver Konfliktlösung gepflegt werden.

Das Canisianum will nicht einfach den bestehenden gesellschaftlichen Wertepluralismus reproduzieren, sondern durch Verständigung aller Beteiligten zu verbindlichen Wertsetzungen gelangen.
Dabei bleibt der geschichtlich tradierte christliche Glaube, so kritikwürdig, vieldeutig oder verblasst er manchen Menschen heute auch erscheinen mag, die entscheidende Handlungsgrundlage.

In der lebendigen Auseinandersetzung um ein angemessenes Verständnis des spezifisch Christlichen hat sich diese Grundhaltung immer neu zu bewähren.
Der Religionserziehung erzieht zur Offenheit und Toleranz gegenüber allen Menschen mit nicht christlichem Bekenntnis, besonders dann, wenn sie sich in den Reihen der Mitschüler finden. Die Teilnahme am Religionsunterricht ist verpflichtend.

Das Canisianum pflegt eine Kultur des gottesdienstlichen und profanen Feierns und will dabei auch die entlastende Funktion tradierter Formen erfahrbar werden lassen.
Dem Jugendlichen, der an seiner unverwechselbaren Identität arbeitet, sollen auch auf diese Weise individuelle und soziale Orientierungsmaßstäbe vermittelt werden, die er letztlich in Freiheit annehmen oder ablehnen wird.
Gegen die desorientierenden und oft vereinzelnden Tendenzen unserer Zeit ermöglicht das Canisianum den jungen Menschen ganzheitliche Erfahrungen mit sich selbst in Gesellschaft Gleichaltriger.

Vor dem Hintergrund einer sich ständig beschleunigenden globalen Vernetzung haben für die Schule internationale Begegnungen mit Jugendlichen in Ost und West, in Nord und Süd eine wesentliche Bedeutung.

Das Canisianum möchte Schülerinnen und Schüler darin bestärken, den Sinn ihres Lebens nicht nur im eigenen Nutzen zu suchen, sondern vor allem in der Orientierung am Wohl aller Menschen.

Im Suchen nach Lebensmaßstäben und durch gemeinsame Aktivität können die Schülerinnen und Schüler am Canisianum so den auch für ihr persönliches Glück bedeutsamen Wert der Solidarität erfahren, beim Einsatz für Benachteiligte in Deutschland und anderen Weltregionen sowie in der Verantwortung für künftige Generationen und für die Schöpfung.

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